Regelecke
Fragen und Antworten

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Es kann aufgerückt werden, da die endgültige Einzelaufstellung erst nach den Anfangsdoppeln erfolgen muss. Es braucht nicht aufgerückt zu werden, da der Spieler im Mannschaftskampf mitgewirkt hat und nicht als “ausgefallen” gilt.

Siehe

Antwort vom Dezember 2016

Eine Mannschaft, die es zulässt, dass das erste Einzel beginnt, während noch ein Doppel läuft, verzichtet damit auf das ihr an sich zustehende Recht einer Aufstellungsänderung. Ein Spiel beginnt im Sinne dieser Bestimmung mit dem ersten Aufschlag.

Antwort vom Dezember 2016

Seit der Einführung der Plastikbälle nicht selten - Spielerin A spielt den Ball, er fliegt über den Tisch hinaus. Beim Aufheben stellt Spielerin B fest, dass der Ball kaputt ist. Wiederholung oder Punkt für B?

Hier hat sich die Regelauslegung 2017 geändert. Es gilt

  • bemerkt der Schiri den defekten Ball während des Ballwechsels, gibt es immer Wiederholung

  • wird der defekte Ball erst nach dem Ballwchsel festgestellt, gibt es nur Wiederholung, wenn beide Spielerinnen das fordern, ansonsten wird auf Punkt entschieden

Im Beispiel wäre also Punkt für Spielerin B die richtige Antwort.

Antwort vom Dezember 2017

Die Wettspielordnung sagt:

Ein Spieler hat an einem Mannschaftskampf mitgewirkt, wenn er zu mindestens einem Einzel oder Doppel antritt und dieses auch in die Wertung eingeht. Eine Mitwirkung ist schon dann gegeben, wenn der aufgestellte Spieler bei der Begrüßung anwesend ist.

Das heißt, entweder ist die Spielerin bei der Begrüßung anwesend und geht dann wieder (oder schaut zu). Oder sie kommt zu ihren Doppel oder Einzel, ein Aufschlag wird gespielt und sie gibt das Spiel auf.

Wichtig: im zweiten Fall muss das Einzel bzw. Doppel in die Wertung eingehen, also mindestens begonnen werden.

Siehe

Antwort vom Januar 2018

Vorausgeschickt sei: die folgenden Ausführungen gelten für Mannschaftsspiele in Mannschaftswettbewerben, nicht für Turniere oder Pokal.

Die Wettspielordnung des DTTB regelt das für TTR-Werte, diese Regelungen gelten analog für die LivePZ-Werte des Berliner Tischtennisverbands. Für Einzelspiele werden vier Fälle unterschieden, dazu wird festgelegt, ob die Spiele bei der LPZ-Berechnung berücksichtigt werden:

  1. Einzel, bei denen ein Spieler aufgegeben hat: werden berücksichtigt.
  2. Einzel, bei denen ein Spieler auf das Spiel verzichtet hat: werden berücksichtigt; der Spieler muss im Spielberichtsbogen eingetragen worden sein
  3. Einzel, bei denen ein Spieler nicht angetreten ist: werden nicht berücksichtigt; der Spieler darf nicht benannt worden sein, also nicht im Spielberichtsbogen eingetragen sein
  4. Einzel, die wegen Regelverstoßes umgewertet worden sind: werden wie gewertet berücksichtigt

Der Vollständigkeit halber seien noch die Problemfälle für Spieler benannt, die aus Wertungen für Mannschaften resultieren:

  1. Einzel aus Mannschaftskämpfen zurückgezogener Mannschaften: werden berücksichtigt
  2. Einzel aus Mannschaftskämpfen gestrichener Mannschaften: werden berücksichtigt
  3. Einzel aus wegen Nichtantretens kampflos gewerteten Mannschaftskämpfen: werden nicht berücksichtigt
  4. Einzel aus wegen Regelverstoßes umgewerteten Mannschaftskämpfen: werden wie gespielt berücksichtigt

Siehe

Antwort vom Februar 2018

Hier gab es in dieser Saison Änderungen, da der DTTB die Wettspielordnung für den gesamten Bereich des DTTB, also auch den Berliner Verband geändert hat.

Grundsätzlich gilt (wie bisher): “Sechser- und Vierer-Mannschaften spielen grundsätzlich an zwei Tischen”.

Es gibt jetzt zwei Ausnahmen, die in Berlin zugelassen sind, also angewendet werden dürfen:

  1. “die Heimmannschaft [darf] die Anzahl der Spieltische ohne Zustimmung der Gastmannschaft um einen erhöhen”
  2. “Erhöhungen der Tischanzahl [sind] im Einvernehmen beider Mannschaften zulässig”

Das heißt, die Heimmannschaft darf immer bestimmen, dass an einem Tisch mehr gespielt wird. Die Gastmannschaft durfte das bisher auch fordern, das wurde gestrichen, jetzt müssen sich Heim- und Gastmannschaft einig sein.

Es wird insbesondere nichts dazu gesagt, wann erhöht werden kann, man kann also ein Punktspiel auch an drei Tischen beginnen.

Siehe

Antwort vom März 2018

Grundsätzlich gilt: Tisch verrutschen ist nicht erlaubt, ob absichtlich oder versehentlich, geschieht das im Ballwechsel, gibt es Punkt für die Gegnerin. Dann wird der Tisch wieder geradegerückt, das Netz neu ausgemessen und weitergespielt.

Bei myTischtennis lag der Fall etwas anders: “Der Ball von Spieler A hat gerade die Grundlinie Richtung Aus überquert, als Spieler B aus Versehen den Tisch verrutscht.”

Entscheidend ist jetzt: geschieht das Verrutschen des Tischs während des Ballwechsels oder danach?

Regel 10.1.4 besagt: Ein Spieler erzielt einen Punkt, wenn der Ball sein Spielfeld oder seine Grundlinie passiert, ohne sein Spielfeld zu berühren, nachdem er von seinem Gegner geschlagen wurde.

Das heißt, mit dem Passieren des Balls der Grundlinie erzielt Spieler B einen Punkt (mal von dem sehr theoretischen Fall abgesehen, dass der überstarke Unterschnitt oder der Wind den Ball wieder zurück auf das Spielfeld treibt). Ob er danach den Tisch verrutscht ist unerheblich, genauso wie des Aufhalten oder Auffangen des Balls.

Die Regel ist hier eindeutig, es war etwas verwirrend, dass myTischtennis das anfänglich falsch beantwortete, aber Ihr wisst es jetzt besser.

Siehe

Antwort vom April 2018

Kurz gesagt: nein.

Die Einspielzeit von zwei Minuten ist eine Kann-Bestimmung für die Spielerinnen, das heißt, sie kann genutzt werden, muss aber nicht. Wenn eine Spielerin nicht will, geht das Spiel sofort los. Das heißt insbesondereauch, dass nicht einfach zwei Minuten mit einer Mannschaftskameradin gespielt werden darf.

Und weil der Text sonst so kurz wäre: es gibt auch keinen Anspruch darauf, dass die Gegnerin Bälle mit ihrer Noppenseite zurückspielt. Wenn sie den Schläger dreht - Pech gehabt.

Antwort vom Mai 2018

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